Sorgenkind Grundwasser – Prof. Dr. Paolo Reggiani

Uni Siegen, Lehrstuhl für wasserwirtschaftliche Risikobewertung und Klimafolgenforschung

 Die Bürgerinitiative gegen Ortsumgehungen NoB8OU und der brodverein e.V. laden ein:

Wasser, Grundwasser und Grundwasserneubildung sind Themen, die uns in der BI seit der ersten Stunde beschäftigen, und sie werden uns alle auch in der Zukunft beschäftigen. 


Wir sind sehr froh, eine hochkarätige Veranstaltung mit einem international gefragten Fachmann dazu anbieten zu können, so dass wir die Zusammenhänge besser verstehen können – was zum Beispiel passiert, wenn in unserer Region weiter Flächen versiegelt werden.

Gespräche der Bürgerinitiative gegen Ortsumgehungen der B8 auf dem Frühlingsmarkt

Weyerbusch. „Noch lange nicht genug geschwätzt!“ – Ein treffendes Motto für den durchgängig gut besuchten Stand der Bürgerinitiative (BI) auf dem Frühlingsmarkt der Leistungsgemeinschaft Raiffeisenland e.V. rund um den Gasthof zur Post in Weyerbusch. Zwischen Biowurst und Sportverein ist es offenbar leichter als bei anderen Gelegenheiten, auch mit Befürwortern von Ortsumgehungen (OU) ins Gespräch zu kommen, nicht zuletzt durch das reiche Informations- und Anschauungsmaterial, das die BI auf die Beine gestellt hat (s. u. Kasten). Katja Fuchs-Oerter und Mari-Linn Oerter, zwei Kinderschmink-Künstlerinnen aus Helmenzen, locken zudem auch viele junge Eltern mit ihren Kindern an den BI-Stand.

Zwar überwiegt die Zahl der Gegner von OU bei Weitem und die Unterschriften gegen OU mehren sich so schnell, dass sogar noch weitere Listen geholt werden müssen, aber die Gespräche über Belastungen des Lebens an der verkehrsgeplagten B8 haben ihr eigenes, besonderes Gewicht.

„Wo sind denn die anderen Listen?“, fragt einer der Besucher mit breitem Lächeln. „Wir haben nur diese. Welche meinen Sie denn?“ – „Ich meine die für Ortsumgehungen. Ich bin nämlich dafür.“ – „Wunderbar. Sie gehören zu den Menschen, mit denen wir ganz besonders gerne ins Gespräch kommen möchten“, strahlt Marein Osten-Sacken, die mit weiteren Aktiven der BI vor Ort ist, um über die Folgen von Ortsumgehungen zwischen Kircheib und Helmenzen zu informieren und mit den Menschen zu reden, „Sie wissen schließlich am besten, worunter Sie leiden und wie das Leben an der B8 besser und lebenswerter werden kann. Ohne Sie – die Kritiker – erfahren wir doch vieles gar nicht.“


Zwar wollen einige wenige auf gar keinen Fall über OU reden. Einer zieht ärgerlich weiter: „Nee, nee, mit mir nicht, da gibt es gar nichts zu reden, die B8 muss weg.“ Ein anderer schimpft sogar mit wütendem Fingerzeig auf Rädchen fahrende Kinder: „Da sind sie doch, die Führerscheininhaber der Zukunft! Die sind nachher alle auf den Straßen. Die machen die Staus!“   Unklarheit besteht auch über die Folgen von OU für die Geschäfte und Betriebe an der B8. Anders als einer Umfrage der BI zufolge, wonach über 85 Prozent der Geschäftsleute negative oder katastrophale Auswirkungen befürchten, meinen manche, dass Umfahrungen keine nennenswerten Auswirkungen auf die Innerortslagen haben würden. Dagegen spricht aber die entschiedene Unterstützung von zehn Gewerbetreibenden als Sponsoren der Einkaufstaschen, die die BI anbietet (s.u. Kasten)            

In den Gesprächen stellt sich interessanterweise heraus, dass die Meinungen von Gegnern und Befürwortern gar nicht weit auseinander liegen, ja in Vielem sogar deckungsgleich sind: Der Lärm! Die Abgase! Die Verkehrsgefahren! – Gäbe es aber kluge, weiträumige Verkehrsleitsysteme für den Schwerlastverkehr bzw. ausreichend Schienen; Tempolimits, Flüsterasphalt und leise, emissionsarme oder -freie PKW; gäbe es ausreichende und sichere Fußgängerquerungen, dann könnte das Leben an der B8 mit ihren Geschäften, Kontakt- und Einkehrmöglichkeiten bei fußläufiger Erreichbarkeit von Freunden, Läden, Ärzten und Versorgungseinrichtungen attraktiv oder sogar richtig gut sein.
           

„Ja dann!“, sagt eine Besucherin des BI-Standes. „Aber da müsste die Politik ja mitziehen.“


Info-Materialien der BI, klimaneutral bzw. auf Recyclingpapier gedruckt bzw. regional hergestellt: 

  • Broschüre: Die Bürgerinitiative gegen Ortsumgehungen der B8 in Rheinland-Pfalz stellt sich vor. DinA 5, farbig, 16 S., kostenlos 
  • Postkarten mit Biss: 10er-Sortiment in Butterbrottüte 10.-€ (auch einzeln) 
  • Nesseltaschen aus regionaler Produktion mit farbigem Aufdruck („Ein schlauer Fuchs will keine Ortsumgehungen“ oder „Sei kein Frosch, mach mit bei der Verkehrswende“), 5.-€ pro Tasche 

Versandkostenfrei bestellen: 
BIgegenOrtsumgehungenB8@linkomm.de oder 0157-87266875 


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